Stationäre Hospize

Ein "Hospiz" war früher ein von Mönchen errichtetes Gästehaus oder Fremdenheim. Heute steht es für Angebote, in denen Menschen in ihren letzten Lebenstagen oder -wochen zu Gast sind. "Zu Gast" erinnert bewusst an die ursprüngliche Bedeutung von "hospitium": Gastfreundschaft. Sie steht im Vordergrund. Alles Bemühen dreht sich um das Wohl des Gastes.

 

Hospize helfen mit allem, was für die letzten Lebenstage wichtig werden kann: Das reicht von der Linderung belastender Symptome wie Schmerzen oder Atemnot bis hin zu letzten Anliegen wie Testament oder Trost im Glauben. Ärzte und Pflegekräfte im Hospiz sind auf Palliativversorgung spezialisiert. Sie beziehen alle mit ein, die bisher den Hospiz-Gast begleitet haben, und haben darüber hinaus ein eigenes Netzwerk von Hospizhelfern, Seelsorgern und Psychologen.

 

Das Ziel stationärer Hospize deckt sich mit dem aller palliativ engagierten Helfer: dem sterbenden Menschen ein Leben in Würde und Selbstbestimmung zu ermöglichen. Ausdrücklich sei hier erwähnt, dass dies nicht aktive Sterbehilfe bedeutet.

 

Kinderhospize ...

... bieten im Unterschied zu Erwachsenenhospizen nicht speziell die Begleitung am Lebensende, sondern entlasten die Familien für einige Zeit zwischendurch.

 

Die Kosten ...

... für den Aufenthalt im Hospiz werden zum großen Teil durch Kranken- und Pflegekassen abgedeckt. Den Rest der Kosten trägt der Verein/die Einrichtung aus Spenden. Für Gäste ist der Aufenthalt im Hospiz grundsätzlich kostenfrei.

 

Hospize für die Region Augsburg

> St. Vinzenz-Hospiz. Das derzeit einzige Hospiz in der Region Augsburg.

> Kinderhopiz St. Nikolaus in Grönenbach für Kinder und Jugendliche.